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Sonntag, 20. Dezember 2015

Entwicklerinfo 07

Wie auch schon mit der Smartwatch von Pearl hat mich die Neptune Pine nicht zu 100% überzeugt. Ich habe diese im August 2015 wieder gegen meine Sony Xperia active Smartwatch eingetauscht, (ich berichtete davon am 19.11.2012). Diese ist zwar sehr langsam und es laufen nicht alle Apps auf ihr aber dafür einfach, funktional und wasserdicht, was für einen Segler extrem wichtig ist.


Das Armband wurde noch einmal geändert, anstelle des Lederbandes welches sich im Wasser immer etwas aufblähte habe ich jetzt das Kunststoffarmband der Neptune Pine gewählt. In Verbindung mit meinen bewährten VA-Schnellverschluss eine gelungenen Sache. Leider werden die modernen Smartphones immer größer, so dass ich für die Variante noch immer keine Zukunft sehe, Smartwatches welche auf den Markt kommen sind nach wie vor für mich nicht zu gebrauchen. Wahrscheinlich werde ich mir in einigen Jahren 5 Zoll Geräte um den Arm binden - oder es einfach lassen...


Nun zu den Roboter Projekten:

Der Omnibot-2000 und auch der Omni-Junior haben nun endlich im November 2015 ein neues Board bekommen welches per W-Lan mit dem PC verbunden ist. Dies hat mehrere Vorteile:
1. keine Störanfällige Bluetooth-Verbindung vom Roboter zum PC
2. Über die W-Lan Verbindung wird auch das Kamerabild übertragen
3. Über die W-Lan Verbindung erfolgt die Audio-Übertragung
Damit spare ich 2 weiter Funküberträger ein die Strom verbrauchen und  an der Akkulaufzeit zehren und jede Funkverbindung ist ein Störfaktor welcher damit wegfällt.
4. Die Reaktionen des Roboters auf äußere Einflüsse sind deutlich schneller und präziser als vorher.

Die Energieversorgung des Omnibot 2000 wurde auf 12 V Lithium-Polymer Zellen umgebaut, die 5 V Verbraucher bekommen die Energie über einen DC/DC Wandler mit 500W. Damit fällt die 24 V Spannungsebene komplett weg. Alles in allem sind beide Roboter jetzt so zuverlässig dass sie locker 12 h am Stück ohne Störungen, Systemabstürze und Unterbrechungen laufen. Vorher war dies höchstens für wenige Minuten der Fall.
Durch Umstellung auf Windows-8 war es möglich die Sprachsteuerung auf deutsch umzustellen - ein riesen Schritt!
Ich habe nun endlich mit dem programmieren der Roboter begonnen und werde versuchen sofern es meine Zeit zulässt aus dem bis jetzt spielerischen Kunststoffteilen zwei ordentliche Roboter zu machen.

RiPower-Pilot:
Die Hardware des RiPower-Pilot wurde noch einmal komplett überarbeitet da viele interne Kompass-Sensoren von handelsüblichen Smartphones doch diverse Fehler ins System bringen. Die Hardware bekam einen eigenen Microcontroller und einen eigenen Kompass. Zusätzlich werden die Stellmotoren statt mit Relais mit 4Q-Motortreibern angesteuert. Damit arbeitet die Hardware präziser und das Smartphone ist nicht mehr die Steuerung sondern nur noch ein Terminal um den Piloten zu bedienen.



Damit kann man nun die Hardware auch per Bord-PC bedienen und man ist nicht unbedingt auf das Smartphone angewiesen. Selbst eine Bedienung mit externem Bedienpanel ist dadurch möglich. Leider hat mich mein Programmierer im Sommer 2015 im Stich gelassen, so dass ich mich erst einmal auf die Suche nach einem neuen Programmierer machen musste der das Projekt weiterführt. Ich hoffe nun einen gefunden zu haben und werde von den weiteren Fortschritten beim RiPower-Pilot berichten.

Sven Richter

Montag, 19. November 2012

Android Watch + Wohnzimmer PC

Damit ich stets die volle Kontrolle über Boot, Roboter,  Kommunikation und Internet habe war ich schon länger auf der Suche nach einer Android-Armbanduhr also einer Handy-Armbanduhr mit Android Betriebssystem. Wie so oft gibt es dies nicht oder zumindest nicht in der Ausführung wie ich es mir wünsche. Zum Beispiel gibt es eine Android-Watch von Pheaton.
Diese ist jedoch nicht UMTS fähig, und der Nachteil einer Uhr ist das man damit nur schlecht telefonieren kann. Es muss also eine Uhr sein die in Sekundenschnelle vom Arm abgenommen werden kann. Also doch ein Smartphone mit einrastbarem Armband und am besten Wasserdicht. Dies gibt es nicht. Hier war also wieder meine Entwicklertätigkeit gefragt.
Ich habe also an ein Lederband eine von mir angefertigte VA - Grundplatte montiert. Das dazu passende Gegenstück kam auf die Rückseite meines wasserdichten Sony-Ericcson Xperia activ.
Damit ist es in Sekundenschnelle angesteckt und auch wieder gelöst, ich habe das Beste aus zwei Welten - eine Uhr und ein Smartphone.
Sicher werde ich damit ein paar schräge Blicke ernten, aber das ist so wenn man der Zeit etwas voraus ist -  Entwicklerschicksal...
In meinem letzten Eintrag habe ich vom Aufbau des Koffer-PC berichtet. Da mein Hauptcomputer zu Hause Probleme machte, habe ich auch hier endlich ein neues PC System aufgebaut.
Komplett ohne herkömmliches PC-Gehäuse habe ich alle Komponenten direkt in den Schrank gebaut. An der Seite habe ich extrem große und leise Lüfter montiert, damit kann der Schrank auch geschlossen werden wenn der PC läuft.
Für Hardwareänderungen muss ich nur die weiße eingerastete Frontplatte entfernen und schon bin ich mitten im inneren des Computers.

Sven Richter

Dienstag, 23. Oktober 2012

Roboter-PC-Koffer & Android Boot-Steuerung

Damit ich Roboter programmieren und steuern kann war es erforderlich mir einen PC anzuschaffen welcher über ausreichend Rechenleistung verfügt und dennoch tragbar ist. Wie so oft gab es keinen Computer zu kaufen der meinen Anforderungen entsprach. Notebooks und Laptops sind sowieso ungeeignet, da diese über zu wenig Rechenleistung verfügen, störanfällig, kaum reparabel und teuer sind.

Die Lösung war ein Koffer PC. Auch hier war es schwierig die vernünftigsten Komponenten auszuwählen und einen Kompromiss in der Größe des Koffers zu finden.
Ich habe mich für einen relativ großen Koffer entschieden in dem ich ausreichend Platz für Lithium Akkus und sogar für meinen Omni Jr. habe. Damit habe ich  bei Messen oder Vorträgen immer die nötige Hardware dabei, und kann den kleinen Roboter jederzeit in Betrieb nehmen. Auch Zu Hause ist der Koffer Ideal als Werkstatt PC zum Einstellen von elektrischen Antriebssystemen oder zum Betrieb des nächsten geplanten größeren Roboters - dem Omnibot 2000.

Ein weiteres Projekt mit dem ich begonnen habe ist die Automatisierung unseres Bootes - der lizpoir. Der Auslöser dafür war unser diesjähriger Binnentörn bei dem ich viele Stunden an der Pinne verbracht habe.  Dies ist extrem anstrengend. Auf See hat man einen Autopiloten aber auf Kanälen und Flüssen ist dieser nicht zu gebrauchen. Da ich sowieso unseren Autopiloten verkauft hatte (im Handel erhältliche sind zu Störanfällig) und über den Winter selbst ein Autopilot System Entwickeln wollte, habe ich beschlossen diesen mit einer Fernsteuerung zu versehen und die Motorbedienung gleich mit einzubeziehen. Die Verbindung des Bootes mit der Fernsteuerung erfolgt per Bluetooth und als Fernsteuerung kann jedes Android Smartphone oder Tablet verwendet werden.
Ich habe also nun per Smartphone die volle Kontrolle über mein Boot. ich kann es mir z.B. auf dem Netz gemütlich machen und mein Boot dabei steuern. Da mir die Steuerung allein nicht reicht kann ich sogar noch die wichtigsten Motordaten und nautische Informationen wie Kurs, Geschwindigkeit, Position, Wassertiefe und Windstärke abrufen. Auf Knopfdruck erfolgt die Steuerung auch automatisch wie man dies von herkömmlichen Autopiloten kennt.
Etwas umständlich ist momentan noch das umschalten zwischen einzelnen Apps, um dies zu vereinfachen versuche ich mich jetzt an das programmieren von Android-Apps heran zu tasten. Da ich auf diesem Gebiet absoluter Neuling bin freue ich mich über jede Hilfe von Erfahrenen Android Programmierern.

Sven Richter