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Freitag, 23. Dezember 2016

Roboter + Videos + Hardware

Omnibot 2000
Hier mal ein kleines Video von meinem Omnibot 2000 stand 12.2016:



tragbarer Mini Roboter
Und hier einVideo von meinem tragbaren Roboter stand 12.2016. Dieser Roboter arbeitet mit der gleichen Software wie der Omnibot 2000 und hat damit die gleiche Funktionalität.


Ein Neuer
Unsere Tochter hat ebenfalls im Dezember 2016 Ihren ersten Roboter mit Papas Hilfe gebastelt.




Android-Watch die nächste:
Die Samsung Gear-S stellte sich auf Dauer als nicht nutzbar heraus, da es für das Problem von dem ich im Mai berichtet habe (siehe hier) einfach keine Lösung gibt habe ich wieder nachgedacht und bin wieder zurück zum Ursprung nur besser: Endlich gibt es seit vielen Jahren wieder ein kleines wasserdichtes Smartphone. Das Simvalley Outdoor-Smartphone SPT-210. Ein kleines Gerät, welches wenn man etwas nachhilft, tatsächlich wasserdicht ist.



Hier die technischen Daten:

    Staub- und wetterfest: IP65
    Weltweit einsetzbar dank Quadband-GSM 850/900/1800/1900 MHz, UMTS 2100 MHz
    Dual-SIM-Technologie für parallelen Betrieb von 2 SIM-Karten (Format: Micro-SIM)
    Vertrags- und SIM-Lock-frei
    Kratzfestes Multitouch-Display mit 6,2 cm (2,45"), 240 x 320 Pixel
    Vierkern-Prozessor mit 1,3 GHz Mediatek MT6580 und 3D-Grafikbeschleuniger Mali-400 MP
    Arbeitsspeicher (RAM): 1 GB
    Betriebssystem: Android 5.1 Lollipop
    Flexibler Speicher: 8 GB intern, erweiterbar per microSD-Karte bis 32 GB
    Kamera auf der Rückseite: 2 Megapixel
    Bewegungs-, Lage-, Distanz- und G-Sensor, Gyroskop
    Multimediaplayer für Musik, Bilder und Videos
    Übertragungs-Standards: HSPA+, GPRS, WLAN, Bluetooth 4.0, OTG
    WLAN mit bis zu 150 Mbit/s: IEEE 802.11b/g/n
    GPS-Empfänger für weltweite Positionsbestimmung und Navigation
    Schnittstellen: 3,5-mm-Klinke, Micro-USB, microSD
    Stromversorgung: Li-Po-Akku mit 900 mAh, bis zu 5 Std. telefonieren und 100 Std. Stand-by
    Maße: 50 x 94 x 14 mm, Gewicht: 70 g
   
Und wieder (siehe hier) habe ich das Beste aus zwei Welten daraus gemacht (zumindest für mich) - eine Uhr und ein Smartphone in einem. Ich habe mit dem 3D-Drucker eine Halterung gedruckt in die ich ein wasserfestes Armband einfädeln und die Uhr einschieben kann.

Somit kann ich es als Smartphone und als Smartwatch benutzen.

tragbarer Mini PC:
Mein tragbarer-Mini-PC funktioniert sehr gut, ich habe ihn noch einmal etwas modifiziert, die Energieversorgung wurde verbessert und die Anzahl der USB-Schnittstellen wurde erhöht. Außerdem wurde der Speicher auf 232 GB angehoben und die Blende der Rückseite neu entworfen und mit einem ausklappbaren Standfuß versehen.


Sven Richter

Samstag, 21. Mai 2016

Android Watch + tragbarer Mini PC & Werkstattroboter

Android-Smartwatch:
Wie ich hier schon oft geschrieben habe bin ich noch immer auf der suche nach einer Armbanduhr welche ein Smartphone ersetzt. Im März habe ich mal wieder in so ein Modell Investiert, es ist eine Samsung Gear S welche mit Android 5 Lollipop geflasht wurde. Wie bei jedem bisherigen Modell ist die Smartwatch nur fast perfekt.

Sie ist tatsächlich wasserdicht, angenehm zu tragen, die Akkulaufzeit ist okay, das einzige Manko, es wird kein Audiosignal über die Bluetoothverbindung übertragen. Damit kann man die Uhr im Auto nicht benutzen. Nun warte ich auf ein Update. Ich hoffe es wird eins geben, ansonsten beginne ich wieder von vorn...

technische Daten Samsung GALAXY Gear S:

Abmessungen
    39,9 x 58,1 x 12,5 mm

Display
    2” Super AMOLED (360 x 480)

Träger
    2G: 900/1.800, 850/1.900
    3G: 900/2.100, 850/1.900

Speicher
    512 MB RAM + 4 GB interner Speicher

Betriebssystem Original - nicht zu gebrauchen!
    Tizen-basierende Plattform für tragbare Geräte

Betriebssystem bei meiner Smartwatch
    Android 5 Lollipop

GPS
    A-GPS/GLONASS

Akku
    300 mAh

Sensoren
    Beschleunigungsaufnehmer, Gyroskop, Kompass, HRM, Umgebungslicht, UV, Barometer

tragbarer Mini PC:
Ich bin mit fast nichts was es zu kaufen gibt zufrieden, aus diesem Grund bin ich ständig auf der Suche nach neuem und überlege wie ich bestehendes zu meiner Zufriedenheit verändern kann. So auch mit den tragbaren Computern. Hier habe ich in den letzten Jahren viel Geld in Schrott Investiert.
Der letzte wirklich gute kleine war ein Fujitsu Siemens SI 1520 mit 11 Zoll Display. Danach kam ein Asus EeePC mit 11 Zoll Display bei dem nichts richtig funktionierte und der nach 3 x Inanspruchnahme der Garantie verschrottet wurde. Ich versuchte es mit einem Sony UMPC VGNUX mit 4,5 Zoll Display mit dem ich bis auf die geringe Prozessorleistung zufrieden war. Danach kaufte ich mir ein Acer Iconia W510 Tablet PC mit Tatstaturdock, mit dem war ich 2 Jahre zufrieden, dann ging der Akku langsam dem ende zu und ich dachte mir etwas richtig gutes zu kaufen. Ein Microsoft Surface Pro 4. Das war aber der absolute Flop - E-Mails mit Anhang versenden unmöglich, Displayverzerrungen, Booten aus dem Standby dauert länger als ein Neustart usw. also hab ich das Teil nach einem Monat Test und Ärger mit finanziellen Verlusten wieder abgegeben. Danach kaufte ich mir ein Lenovo ThinkPad X220 mit 12,5 Zoll Display. Das Gerät ist geil, aber zu groß, zu wenig Akkuleistung und es erzeugt eine Hitze das man es zum Grillen benutzen kann. Ich behalte es dennoch da es wenigstens funktioniert. Aber für den täglichen Gebrauch und um damit meinen kleinen Roboter zu betreiben ist es zu groß und unhandlich.

Aus diesem Grund habe ich mir ein 7 Zoll-Touch Display gekauft, da einen Gettini HDMI PC angeschlossen, einen Lithium Akku passend konfiguriert und das ganze in ein Gehäuse aus dem 3D Drucker gebaut. So ist ein kleiner handlicher leiser PC geworden der leise ist und ausreichend Akkukapazität für mehrere Stunden aktive Nutzung bereit stellt.



Das Gehäuse kommt aus dem 3D-Drucker. Natürlich hat der kleine PC noch kleine Fehler und auch das Gehäuse muss noch einmal neu gezeichnet und gedruckt werden aber alles in allem bin ich sehr zufrieden.


Werkstatt - Roboter:
Da mein alter Werkstatt Laptop mit Win XP nun doch etwas in die Jahre gekommen ist und es keine vernünftigen Laptops mehr gibt - habe ich mich dazu entschlossen hier einen Server Schrank aufzustellen der mit einem ATX PC bestückt wird.


In Augenhöhe habe ich ein Touch-Display, ein Mikrofon und eine HD-Webcam Installiert. Nach und nach soll dieser Schrank zum Roboter aufgerüstet werden, er bekommt einen Antriebsmotor und 2 Arme mit Händen zum Greifen.

Damit habe ich dann bald neben einem Werkstatt PC einen Werkstatt Roboter mit ausreichend Rechenleistung.

Sven Richter

Sonntag, 20. Dezember 2015

Entwicklerinfo 07

Wie auch schon mit der Smartwatch von Pearl hat mich die Neptune Pine nicht zu 100% überzeugt. Ich habe diese im August 2015 wieder gegen meine Sony Xperia active Smartwatch eingetauscht, (ich berichtete davon am 19.11.2012). Diese ist zwar sehr langsam und es laufen nicht alle Apps auf ihr aber dafür einfach, funktional und wasserdicht, was für einen Segler extrem wichtig ist.


Das Armband wurde noch einmal geändert, anstelle des Lederbandes welches sich im Wasser immer etwas aufblähte habe ich jetzt das Kunststoffarmband der Neptune Pine gewählt. In Verbindung mit meinen bewährten VA-Schnellverschluss eine gelungenen Sache. Leider werden die modernen Smartphones immer größer, so dass ich für die Variante noch immer keine Zukunft sehe, Smartwatches welche auf den Markt kommen sind nach wie vor für mich nicht zu gebrauchen. Wahrscheinlich werde ich mir in einigen Jahren 5 Zoll Geräte um den Arm binden - oder es einfach lassen...


Nun zu den Roboter Projekten:

Der Omnibot-2000 und auch der Omni-Junior haben nun endlich im November 2015 ein neues Board bekommen welches per W-Lan mit dem PC verbunden ist. Dies hat mehrere Vorteile:
1. keine Störanfällige Bluetooth-Verbindung vom Roboter zum PC
2. Über die W-Lan Verbindung wird auch das Kamerabild übertragen
3. Über die W-Lan Verbindung erfolgt die Audio-Übertragung
Damit spare ich 2 weiter Funküberträger ein die Strom verbrauchen und  an der Akkulaufzeit zehren und jede Funkverbindung ist ein Störfaktor welcher damit wegfällt.
4. Die Reaktionen des Roboters auf äußere Einflüsse sind deutlich schneller und präziser als vorher.

Die Energieversorgung des Omnibot 2000 wurde auf 12 V Lithium-Polymer Zellen umgebaut, die 5 V Verbraucher bekommen die Energie über einen DC/DC Wandler mit 500W. Damit fällt die 24 V Spannungsebene komplett weg. Alles in allem sind beide Roboter jetzt so zuverlässig dass sie locker 12 h am Stück ohne Störungen, Systemabstürze und Unterbrechungen laufen. Vorher war dies höchstens für wenige Minuten der Fall.
Durch Umstellung auf Windows-8 war es möglich die Sprachsteuerung auf deutsch umzustellen - ein riesen Schritt!
Ich habe nun endlich mit dem programmieren der Roboter begonnen und werde versuchen sofern es meine Zeit zulässt aus dem bis jetzt spielerischen Kunststoffteilen zwei ordentliche Roboter zu machen.

RiPower-Pilot:
Die Hardware des RiPower-Pilot wurde noch einmal komplett überarbeitet da viele interne Kompass-Sensoren von handelsüblichen Smartphones doch diverse Fehler ins System bringen. Die Hardware bekam einen eigenen Microcontroller und einen eigenen Kompass. Zusätzlich werden die Stellmotoren statt mit Relais mit 4Q-Motortreibern angesteuert. Damit arbeitet die Hardware präziser und das Smartphone ist nicht mehr die Steuerung sondern nur noch ein Terminal um den Piloten zu bedienen.



Damit kann man nun die Hardware auch per Bord-PC bedienen und man ist nicht unbedingt auf das Smartphone angewiesen. Selbst eine Bedienung mit externem Bedienpanel ist dadurch möglich. Leider hat mich mein Programmierer im Sommer 2015 im Stich gelassen, so dass ich mich erst einmal auf die Suche nach einem neuen Programmierer machen musste der das Projekt weiterführt. Ich hoffe nun einen gefunden zu haben und werde von den weiteren Fortschritten beim RiPower-Pilot berichten.

Sven Richter

Montag, 24. März 2014

Entwicklerinfo 05: RiPower Pilot & 3D-Druckergebnisse

Verehrte Leser,
nach ca. 3 Monaten möchte ich Sie nun über Ergebnisse und Neuerungen im Bereich Steuerungstechnik, Robotik und Automatisierungstechnik informieren. Das RiPower-Pilot Autopilotsystem wurde noch einmal verbessert. Die Hardware wurde komplett überarbeitet. Die Vorteile sind noch schnellere Schaltzeiten für schnellere und präzisere Kursanpassungen und das interne Bluetooth-Modul wurde ebenfalls überarbeitet. Die Relaisplatine kann Dauerhaft Ströme von 20A Schalten.
Auch die Entwicklung der App hat weitere Vorteile gemacht z.B.
- komplett neues Design für bessere Bedienbarkeit und Übersichtlichkeit
- Vibrationsrückmeldung bei Tastendruck
- Kursänderungen im aktiven Betrieb
- stabiles Navigieren im Hintergrund
- unterdrücken des Ruhemodus

Seit 1.2.2014 wird das RiPower-Pilot System zum Testen an Kunden zum ermäßigten Preis verkauft. Ab Mitte des Jahres ist die offizielle Markteinführung geplant.

Der 3D-Druck hat ebenfalls Fortschritte gemacht, der Drucker arbeitet einwandfrei und erste Modelle zum Test wurden erfolgreich gedruckt:
 Segelboot
 Smartwatch-Ladestation und Halter für Zubehör
 3D-Printer
Halterungen für Ultraschallsensoren
Beamerunterlagen

Sven Richter

Dienstag, 17. Dezember 2013

Entwicklerinfo 04: 3D-Drucker, Omnibot, Omnibot 2000 + Video

Verehrte Leser,
nach über 6 Monaten möchte ich Sie heute kurz vor Weihnachten über meine Tätigkeiten im Bereich Steuerungstechnik, Robotik und Computertechnik informieren. Da ich viele Projekte und Aufträge  im Bereich Fahrzeug und Bootstechnik  hatte bin ich hier nicht wirklich weiter gekommen. Ich denke das wichtigste und auch bisher Zeitaufwendigste war der Aufbau eines 3D-Druckers.
 



Mit diesem Gerät möchte ich Roboterteile und natürlich auch Gehäuseteile und Halterungen für RiPower Produkte selbst herstellen und damit Kosten und Lieferzeiten sparen.

Nebenbei habe ich noch mit einem neuen Roboter Projekt begonnen, ein Omnibot, der kleine Bruder des Omnibot 2000. Ich habe diesen defekt für wenig Geld bekommen. Was ich damit mache bzw. was daraus wird ist noch nicht entschieden, auf alle Fälle soll er nicht in diesem jämmerlichen Zustand bleiben.

Nun zu meinem größten und wichtigsten Roboter Projekt, der Omnibot 2000:
Er ist jetzt fast perfekt, er kann den Kopf heben, senken und drehen. Er hat 2 bewegliche und drehbare Arme mit denen er auch zugreifen kann. Neben der Gesichts und Objekterkennung verfügt er über eine Ultraschall Hindernisserkennung, Sprachsteuerung und er kann natürlich auch sprechen. Leider versteht er momentan nur Englisch.

Video
Nun muss ich als nächstes eine Menge Programmierarbeit leisten, damit er nicht nur auf einfache Befehle wie "move forward" hört sondern er auch den Eindruck erweckt als hätte er eine eigene Persönlichkeit.


Sven Richter

Montag, 11. Februar 2013

Entwicklerinfo 01: RiPower light, Lipo-Unterspannungsschutz, Entwicklungslabor

Verehrte Leser, ab sofort werde ich auf dieser Seite über Aktuelle Entwicklungen berichten. Hier die erste Ausgabe meiner Entwicklerinfos:

Mein Angebot an elektrischen Bootsmotoren soll natürlich auch nach unten abgerundet werden, d.h. ich möchte auch kleine leichte Beibootmotoren mit integriertem Akku anbieten. Aus diesem Grund habe ich den "RiPower light" entwickelt, ein kleiner leichter Elektro-Aussenborder welcher mit 24V, 36V und 48V betrieben werden kann und eine Leistung von 4 kW - 8 kW erreicht.
Getestet wird dieser Motor in der Saison 2013. Mit diesem Kraftpaket kommt unser kleines Beiboot spielend in Gleitfahrt!
Im Juli 2012 berichtete ich von Problemen mit der Sprachsteuerung des Omni-Jr, bis zum jetzigen Zeitpunkt habe ich dieses Problem noch nicht lösen können.
Ich denke aber die Lösung für dieses Problem gefunden zu haben, es liegt an meiner Windows Version, die Roboter Software benötigt für die Sprachsteuerung zwingend eine US-Windows Version. Diese habe ich für Testzwecke geordert. Sobald die Sprachsteuerung fehlerfrei arbeitet kann ich mit der Autonomie-Programmierung beginnen.

Damit der Omnibot 2000 auch in meiner Abwesenheit mit Preisgünstigen Modellbau Lithium Akkus betrieben werden kann, habe ich eine einstellbare LiPo Abschaltung mit Einzelzellenüberwachung für bis zu 8 Zellen (LiPo oder LiFePo4) entwickelt.
Diese stellt sicher, dass der Akku nicht tiefentladen werden kann, da der Roboter zuverlässig auch unter Last vom Akku getrennt wird. Die Schaltung wird einfach zwischen Akku und Verbraucher geschaltet und kann somit für unzählige Anwendungen genutzt werden. Ein Display Informiert zusätzlich über den Ladezustand des Lithium-Akkus.

Ein weiteres Projekt ist noch immer die Entwicklung des Android Autopiloten für die "lizpoir" in der ersten Stufe zu Testzwecken und für später zur aktiven Vermarktung. Die Programmierung der Software macht bereits Fortschritte.
Die Hardware für die Steuerung ist bereits an Bord installiert und arbeitet einwandfrei. Es fehlt nur noch der Stellantrieb für die Pinne, hier habe ich mehrere Lösungsansätze. Es wird sich noch zeigen welche Variante tatsächlich umgesetzt wird.

Momentan finden meine Entwicklertätigkeiten im Keller statt, dies ist nicht optimal, da die hohe Luftfeuchtigkeit nicht gut für einige elektronische Bauelemente und Meßgeräte ist. Aus diesem Grund möchte ich in diesem Jahr einen weiteren Raum schaffen - mein Entwicklungslabor.
Die ersten Balken dazu wurden bereits geholt, somit ist der erste Schritt getan...

Sven Richter

Sonntag, 16. Dezember 2012

er ist zurück...

Anfang August hatte ich meinen Omnibot-2000 zerlegt und Katja hatte die Teile in der Geschirrspülmaschine gereinigt. Danach habe ich die Teile meinen Freund Ronny mitgegeben. Dieser hat jedes Teil in mühevoller Kleinarbeit grundiert und lackiert.
Er sieht hervorragend aus. Vielen Dank, Ronny!
Nun habe ich ihn erst einmal zusammengebaut und werde nach und nach mit dem Aufbau beginnen. Als erstes habe ich ihn mit einer primitiven Steuerung versehen welche es ermöglicht die Fahrfunktionen des Roboters per Webbrowser zu Steuern. Nebenbei wird natürlich Bild und Ton übertragen, ich kann ihn also nicht nur über das Internet steuern, sondern sehe und höre auch was er sieht und kann wiederum durch den Roboter sprechen. Eine nette Spielerei.
Im Kopf ist eine Kamera montiert und die Augen haben je 2 LEDs erhalten, eine blaue und eine multicolor LED. Im Körper sind 3 digitale Anzeigen für die Überwachung der 3 unterschiedlichen Systemspannungen. Ein Display zeigt Fotos zu Werbezwecken oder was sonst ich gerne Darstellen lassen möchte.
Eine LED-Lichtorgel im Kopf sorgt für Partystimmung. Als nächster Schritt kommt eine Computergesteuerte Robotersteuerung. Selbstverständlich wird der Kopf sowie die beiden Arme und die Hände automatisiert. Damit der Roboter später auch praktische Dinge eigenständig erledigen kann.

Sven Richter

Mittwoch, 18. Juli 2012

Omni Jr.

Der erste Roboter, den ich umgebaut und mit moderner Technik versorgt habe, ist der Omni Junior. Hierzu habe ich einen alten defekten Spielzeugroboter der Firma Tomy aus den 80er Jahren bei ebay gekauft. Die Originalfunktionen dieses Roboters welcher ferngesteuert war, kann man auf der: "the Old Robots" Homepage sehen.
Der erste Schritt war das Zerlegen und Reinigen des kleinen Kerlchens. Hierbei war die Spülmaschine hilfreich.
Danach habe ich die neuen elektronischen Komponenten zur Steuerung der Servos, sowie einen kleinen Motorcontroller, einen Ultraschall-Sensor, Servos für Kopf und Arme, eine Kamera (damit er sehen kann), Verstärker und Lautsprecher für die Sprache, sowie eine Bluetooth Schnittstelle für die Verbindung mit dem PC im Gehäuse untergebracht.
Jetzt kann er sich je nach Software-Konfiguration autonom fortbewegen, Kopf und Arme bewegen, Sehen, Gesichter, Farben und Formen erkennen und darauf reagieren. Mit der Spracherkennung habe ich noch Probleme. Insgesamt werde ich noch einiges programmieren müssen, damit er den Eindruck erweckt, eine eigene Persönlichkeit zu besitzen.

Sven Richter